Wer die letzen OpenBSD-Releases mit Xorg instaliert hat, wird sicher bemerkt haben, dass der Xorg-Server eigentlich keine Konfiguratinsdatei mehr benötigt und beim Starten die komplette Konfiguration selbstständig vornehmen kann. Leider war die Tastatur bis jetzt noch eine Ausnahme, und veranlasste Nutzer ohne US-Tastatur-Layout, weiterhin eine Xorg.conf anzulegen.
Die OpenBSD-Entwickler konnte das Problem jetzt aber auch angehen. Mit Hilfe einer “lookup table” für die xf86-Tastatur-Treiber kann der Xorg-Server beim Start das korrekte Tastaturlayout durch wscons(4) ermitteln.
Das heißt, dass man vermutlich in Zukunft auch als Nutzer nicht-amerikanischer Tastaturen in den Genuss einer “Zero-Config” Xorg-Installation kommen wird. Je weniger man Konfigurieren muss, desto besser.
»Those who do not understand Unix are condemned to reinvent it, poorly.« — Henry Spencer, 1987