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Out In The Dark Part II

Montag, 27. August 2007, 05:29 Uhr
Kategorie: Blog » Sonstiges
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Sonntag nachmittag wurde das Amphietheater in Trier) zum Schauplatz von Teil zwei des »Out In The Dark«-Festivals. Mit dabei waren diesmal Schandmaul, Anne Clark (feat. Implant), Letzte Instanz und ASP. Auf die beiden Letztgenannten freute ich mich ganz besonders…

ASPund wurde nicht enttäuscht! Bei etwa 29° Celsius öffneten sich um Punkt 17:00 Uhr die Tore des historischen Theathers und etwa 1.200 dunkel und schwarz gekleidete Gestalten betraten die Arena. Mit einem dunkelblauenm T-Shirt fällt man da doch ein bißchen auf … An der Kleidung war schnell zu erkennen: heute gibt's hier Gothic vom Feinsten.

Auftakt machte Letzte Instanz. Nur ein Lied vom aktuellen Album “Wir sind Gold” gaben die Gothic-/Mittelalterrocker zum Besten. Dafür aber jede Menge von meinem Lieblingsalbum “Ins Licht”. Und Licht war (leider) sehr viel da. Ein Spätnachmittag im Sommer, klarer blauer Himmel — nicht die rechte Athmosphäre für Gothic-Rock. Bißchen Schade, das “Letzte Instanz” den Anfang machte. Nach gut 40 Minuten war dann leider auch schon Schluß und die Bühne wurde abgeräumt und für Anne Clark vorbeireitet.

Mit Dark-Wave, hämmernden Bässen und viel elektronischer Musik und einer eindringlichen Stimme spielte sie über eine Stunde. Ihr Auftritt kam aber nicht so gut an und eine Zugabe wurde auch nicht verlangt. Irgendwie passte diese Art von Musik auch nicht zu der Musik der anderen drei Bands. Für meinen Geschmack hätten die Veranstalter sich Anne Clark sparen können — dafür dann mehr Letzte Instanz und ASP.

Stichwort ASP: Alex Spreng mit ASP waren als nächste dran. Meine persönlichen Favoriten für diesen Abend. Und ich wurde nicht enttäuscht. Gothic-Rock vom Feinsten, absolut gigantischer Auftritt des Sängers und seinen Musiker. Die wirklich guten Texte der Stücke wurden vom Sänger mit entsprechenden Gesten unterstrichen. Einfach nur gut. Im November werde ich wohl nach Köln fahren, um ASP erneut live zu sehen.

Mittlerweile war die Sonne dann auch endlich weg (“Sonne macht albern!”) und Schandmaul betrat die Bühne. Headliner des Abends, mit einer gut durchchoreografierten Bühnenschow und erstklassigen Musikern konnten mich nicht so sehr begeistern wie Letzte Instanz und Schandmaul. Vielleicht habe ich mich die letzten Monate an Schandmaul einfach “sattgehört”. Ich hatte das Gefühl einiger “Längen” während des Auftritts… aber dennoch nicht schlecht.

Mein Fazit: der Besuch von “Out In The Dark Part II” hat sich absolut gelohnt. Letzte Instanz und ASP live zu erleben war spitze. Auch später an den Merchandising-Ständen einen Blick auf die “Helden” werfen zu können, war ein schönes Erlebnis. Der Auftritt von Anne Clark trübt etwas den Gesamteindruck, aber nur ein bißchen.

»Always code as if the person who will maintain your code is a maniac serial killer knows where you live.«

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